13.02.2014 Dresden ruft – keinen Meter der extremen Rechten

Am 13. Februar 1945 warfen die Alliierten Bomben auf die damalige Gaustadt Dresden, welche als militärischer Umschlagplatz für die Wehrmacht diente.
Über etliche Jahre haben Vertreter der extremen Rechten an den Jahrestagen mit „Trauermärschen“ versucht, ihre geschichtsrevisionistische Propaganda zu verbreiten. Seit 2010 wurden dank dem Bündnis „Dresden nazifrei“ die Märsche friedlich blockiert.
Am 20. Januar 2014 informierten die Veranstalter des bisherigen geschichtsrevisionistischen „Trauermarsches“, dass sie statt einer Demonstration nur eine stationäre Kundgebung abhalten wollen.  Auch wenn es nach einem Teilsieg für alle antifaschistische Kräfte aussieht, so werden wir am 13. Februar 2014 in Dresden den Geschichtsrevisionisten und Vertretern der extremen Rechten entgegentreten und ihnen den öffentlichen Raum streitig machen.

Anlaufpunkte für den 13.2.2014:
14.30 Uhr, ab Schützenplatz – Mahngang Täterspuren
17 Uhr, Innenstadt, Altstädter Seite – Beginn der Menschenkette zum 13. Februar
17:30 Uhr Hauptbahnhof Dresden

Informiert euch bitte vor dem 13. Februar auf der Website www.dresden-nazifrei.com über Neuigkeiten und Veränderungen.

Jens Thöricht , Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft antifaschistische Politik der LINKEN. Sachsen

Dieser Artikel erschien in den Antifaschistischen Nachrichten, Ausgabe 3/2014

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