Antifaschistische Konferenz zu „Deutschen Zuständen“ in Dresden

Am 05. Mai 2012 fand im Dresdner Gewerkschaftshaus eine antifaschistische Konferenz statt.
Frau Julia Marth vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld folgte der Einladung der LINKEN. Sachsen und informierte im Eingangsreferat über die Forschungsergebnisse der Studie zur „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“.
Im Anschluss konnten die Teilnehmenden an drei interessanten Workshops teilnehmen. „Die extreme Rechte in Sachsen“ war das Thema der Sprecherin für antifaschistische Politik im Sächsischen Landtag, Kerstin Köditz. Lutz Richter aus Pirna, der in der Vergangenheit Zielscheibe von Nazis in der Sächsischen Schweiz war und nun DIE LINKE im Kreistag vertritt, informierte zum Thema „Nicht kooperieren, sondern offensiv mit den Inhalten der Rechten auseinandersetzen“. Hier wurde klar, dass die Vertreter_innen der LINKEN in den kommunalen Parlamenten wesentlich offensiver und deutlicher gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit vorgehen müssen.
Ergänzt wurde die Themenvielfalt durch den Workshop „Antifaschistisches Engagement stärken“, gehalten von Volkmar Wölk. Wo Nazis auftreten, dort wird es Protest und Aktionen geben. Darin waren sich alle einig.
„DIE LINKE. Sachsen leistet damit ihren Beitrag zur antifaschistischen Bildung, zur Vernetzung der Akteure mit dem Ziel, das Engagement gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit zu stärken.“ so der Jens Thöricht, Mitglied des Vorstandes der LINKEN. Sachsen.

Die Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind gestattet.