Brauchen Zittauer Kleingärtenvereine Hilfe?

Nach Ansicht der Linksfraktion im Zittauer Stadtrat sollte die Stadt die „Laubenpieper“ bei ihren Herausforderungen unterstützen.
Nach wie vor sind die Kleingärtenvereine der Stadt mit Leerstand, dafür hohen umgelegten Kosten auf alle Vereinsmitglieder und hohen Kosten für den Rückbau von Gartenlauben konfrontiert.

Deshalb möchten die LINKEN am Donnerstag im Stadtrat per Beschluss den Oberbürgermeister beauftragen zu prüfen, 

ob die von Kleingartenvereinen eingehende Pacht in einem „Rücklagenfonds gesammelt werden kann, aus diesen dann auf Antrag Unterstützung an die Kleingartenvereine gewährt werden kann.

ob der jährliche Pachtzins an die Stadt Zittau an die von den Kleingartenvereinsmitgliedern tatsächliche genutzte Fläche angepasst werden kann. Dazu ist eine Mitteilung an die Stadt bis zum 31.10. eines jeden Jahres über stillgelegte Flächen zu erfolgen.

Das Ergebnis der Prüfungen wird dem Stadtrat im Juni 2018 vorgelegt.

Jens Hentschel-Thöricht, Vorsitzender der LINKEN im Stadtrat Zittau: Uns geht es darum, dass die Stadt  gemeinsam mit den Kleingärtnern nach zukunftsfähigen Lösungen sucht. Unsere Ideen können dazu dienen und sind durch das gemeinsame Bestreben erweiterbar. Dazu laden wir alle Stadträte im Sinne der Zittauer Laubenpieper ein.

Die Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind gestattet.