Den Verkäuferinnen einen guten Lohn!

DIE LINKE im Kreis Görlitz solidarisch mit dem Kampf der Beschäftigen im Einzelhandel / Generalangriff der Arbeitgeber auf Lohn- und  Arbeitsbedingungen abwehren.

Bundesweit müssen drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel um ihre Gehaltseinstufung und die Zuschläge für Wochenend-, Spät- und Nachtdienste bangen. Die Arbeitgeber haben fast alle bestehenden Tarifverträge aufgekündigt und blasen damit zu einem Generalangriff auf Löhne und Arbeitsbedingungen.

„Die Kündigung aller Tarifverträge ist ein bisher nie dagewesener Angriff auf soziale Errungenschaften und Rechte im Einzelhandel. DIE LINKE unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Kampf um bessere Tarifverträge und fordert darüber hinaus die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro“, erklärt der Geschäftsführer der LINKEN im Kreis Görlitz Jens Thöricht.

Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Kreis Görlitz im Einzelhandel 6,247  sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, davon 4.874 Frauen. Hinzu kommen noch zahlreiche Minijobberinnen und Minijobber.

Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel haben sich durch eine seit Jahren stattfindende Tarifflucht der Arbeitgeber ohnehin schon dramatisch verschlechtert. 59,9 Prozent der mehrheitlich weiblich Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel in Sachsen unterhalb der offiziellen Niedriglohngrenze von 10,36 Euro.

„Diese Zahlen sind angesichts der riesigen Gewinne von Aldi, Rewe, C&A und Co ein Skandal“, so Jens Thöricht. DIE LINKE unterstützt daher die Beschäftigten in ihrem Kampf für gute Arbeitsbedingungen und gute Löhne. „In den laufenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel fordern wir die Kunden auf, sich mit den Verkäuferinnen und Verkäufern solidarisch zu zeigen“.

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