Hoyerswerda vergibt Chance zur Aufarbeitung

Mit dem „Ja“ des Hoyerswerdaer Stadtrates zum Modell der „Offenen Tür“ von Martina Rohrmoser-Müller vergibt sich die Stadt die Chance einer ehrlichen Aufarbeitung. Das Modell soll für Gastfreundschaft stehen. Der Regenbogen soll Frieden, Hoffnung und Versöhnung symbolisieren.
„Erneut werden die Ereignisse von 91 nicht als das benannt, was sie waren: Ein rassistisches Pogrom. Vor dieser Tatsache verschließt die Stadtverwaltung wie auch der Stadtrat seit Jahren die Augen. Es liegt also weiter am Engagement von „pogrom91“ darauf hinzuweisen und die Stadt zu dem aufzufordern, was sie seit Jahren versprechen – „ehrlichen Informationen über den Herbst 1991“ zu geben.“ so Jens Thöricht Sprecher für antifaschistische Politik im Vorstand der LINKEN. Sachsen.

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