Jens tickt anders!

Bewerbung für den Landesvorstand der LINKEN Sachsen
Jens tickt anders!

Ein Beispiel dafür dürfte auch diese ungewöhnliche Art der Vorstellung sein. So bat er mich etwas über ihn zu schreiben.
Ich möchte hiermit einen durchaus auch kritischen Blick auf einen interessanten Menschen werfen.
Seit 5 Jahren kennen wir uns und wie er sich in dieser Zeit entwickelt hat, ist keineswegs alltäglich. Anfangs wurde er belächelt, der junge Mensch aus dem antifaschistischen Spektrum. Bei älteren GenossInnen stieß er wegen seines mitunter ungewohnten Aussehens erst auf Skepsis. Er war frisch, hatte Visionen und eine ziemlich deutliche Sprache. Zunächst nur in unserem Büro vorbeigekommen,
um gemeinsam mit Anderen ein Fest gegen Fremdenhass und Naziideologien vorzubereiten, wurde er immer öfter Gast. Er sprach mit vielen GenossInnen, nutzte Veranstaltungen, verwandelte in wenigen Monaten das eher „seriöse“ Zittauer Büro in einen bunten Treff linker Jugendlicher. Er trat in unsere Partei ein und immer mehr seiner jungen FreundInnen folgten ihm. Es dauerte nicht lange bis zur Gründung der BO Jugend. Nicht immer ging alles reibungslos, Generationskonflikte blieben nicht aus. Aber mittlerweile ist die bunte Truppe anerkannt.
Die Gastrolle von Jens ist längst beendet. Er ist im Zittauer Büro der heimliche Hausherr. Ob nun als Geschäftsführer im Kreis- oder Gast im Ortsvorstand, immer ist er dabei. Seine Meinung ist gefragt und dank seines Organisationstalents war es eigentlich nur logisch, dass er nach seinem Einzug in den Kreistag von seiner Fraktion mit deutlicher Mehrheit zum Fraktionsgeschäftsführer gewählt wurde.
Während der Wahlkämpfe 2009 unterstützte er Kreisverbände in ganz Sachsen und verlor auch bei dieser Aufgabe nie seine wichtigsten Schwerpunkte aus den Augen. Einer dieser ist antifaschistisches Engagement. So kämpft er gegen Faschismus und Rassismus, auch in der Mitte der Gesellschaft und dafür hält er auch mal eine Rede über die krude Extremismustheorie
im Görlitzer Kreistag. Auch bei Naziaufmärschen engagiert sich Jens aktiv auf die ein oder andere Art. Das ist und bleibt sein Steckenpferd. Doch auch für gewerkschaftliche Themen und Gleichstellung setzt er sich nicht nur in unserer Region ein.
Eins war er nie und wird er hoffentlich nie werden – bequem. Er geht keiner Auseinandersetzung aus dem Weg und ist einer der ehrlichsten Menschen, die ich kenne. Das ist nicht immer leicht. Doch gerade diese Eigenschaft ist wichtig und neben seiner Art, Menschen für sich gewinnen zu können, wohl der Fakt, den viele bewundern. Den Weg des geringsten Widerstands kennt Jens nicht und dieser streitbare junge Mensch wäre mit diesen Voraussetzungen eine Bereicherung des Landesvorstandes. Ich denke, dass es nachvollziehbar ist, warum viele seine Kandidatur hierfür unterstützen.

Aber neben all der Politik gibt es noch etwas, was erwähnt werden sollte. Jens ist ein echter Freund, zuverlässig und immer da. Danke auch dafür.

Janet Jähne, Bürgermeisterin der Gmd. Berthelsdorf

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