Kundgebung mit Hindernissen und zahlreicher Unterstützung

Mitarbeiter der Stadt Ebersbach-Neugersdorf versuchen die für den 28. Oktober angekündigte Kundgebung unter dem Motto „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Solidarität verdient kein Misstrauen!“ durch eine „Verkehrsrechtliche Anordnung“ zu behindern. Der Anmelder Jens Thöricht leitete gegen diese bereits rechtliche Schritte ein. „Nach geltenden Versammlungsrecht bin ich als Anmelder nicht für die Sperrung von Straßen zuständig“, so der Anmelder.
Zahlreiche Unterstützung erfährt mittlerweile die angemeldete Kundgebung. So haben sich Bürgerinnen und Bürger aus Görlitz, Niesky, Weißwasser, Löbau und Zittau gemeldet und ihre Erscheinen zugesagt. Ebenfalls zugesagt haben die Landtagsabgeordneten der LINKEN im Landkreis Görlitz MdL Kathrin Kagelmann und MdL Heiderose Gläß. Auch die Seifhennersdorfer Bürgermeisterin Karin Berndt hat sich angekündigt.
Die Kundgebung wurde wegen eines angekündigten Misstrauensantrag von  Stadtrat Uwe Jährig (FDP) gegen Edith Peisert, Stadträtin der LINKEN, wegen ihrer  ehrenamtliche Tätigkeit als Lehrerin in der sechsten Klasse der Mittelschule Seifhennersdorf angemeldet.
Sie beginnt 18 Uhr am Verwaltungsgebäude Ebersbach, Weberstraße 22, OT Ebersbach, 02730 Ebersbach-Neugersdorf.

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