Landkreis bemüht sich um wohnortnahe Kindertagesplätze

Dies geht aus der Beantwortung einer Anfrage des Zittauer Kreisrates Jens Thöricht (DIE LINKE) an den Landrat hervor. Darin heißt es: „Im Landkreis Görlitz zielen die Bemühungen des Landkreises und der kreisangehörigen Kommunen auf Wohnortnähe ab.“

Thöricht hatte bei Landrat Lange (CDU) nachgefragt, nachdem das Verwaltungsgericht Köln vor kurzem in zwei Eilverfahren entschieden hat, dass unter Dreijährige ein Recht auf einen nahe gelegenen Kitaplatz haben. Und nahe bedeutet nach Auffassung der Richter, dass die Krippe nicht weiter als fünf Kilometer vom Wohnort entfernt sein darf. Zudem befand das Gericht, dass Eltern die Wahl haben müssen, ob ihr Kind in einer Einrichtung oder bei einer Tagesmutter betreut wird (Az. 19 L 877/13).

„Im Allgemeinen werden Kinder im Landkreis Görlitz in Wohnortnähe betreut.“, so im Antwortschreiben des Landrates. Laut Lange müssen allerdings aus Gründen der Sparsamkeit die realistischen und realisierbaren Möglichkeiten ausgelotet werden.

„Im Allgemeinen ist also scheinbar die wohnortnahe Betreuung gewährleistet. Aber im Allgemeinen muss eben auch gespart werden – sollte aber gerade bei Kindern gespart werden?“ fragt sich Jens Thöricht.

Die Anfrage und Antwort des Landrates finden Sie HIER

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