LINKE erinnerte an Überfall auf Böhmen an Waltersdorfer Grenze

Am 21. September erinnerte DIE LINKE. Sachsen an den Überfall auf Böhmen am Waltersdorfer Grenzübergang. Vor 80 Jahren hatten faschistische Henlein-Anhänger hier die Grenze überfallen.

Neben dem Vorsitzenden der LINKEN. Zittau Jens Hentschel-Thöricht, Mitgliedern der Arbeitsgruppe Dreiländereck konnte Silvio Lang, stellvertretender Vorsitzende der LINKEN. Sachsen, begrüßt werden.

Silvio Lang

Silvio Lang machte in seiner Rede deutlich, dass antifaschistisches Handeln aus einer Sicht aus drei elementaren Säulen besteht: „Erinnerung, Kampf und Solidarität.
Erinnerung an die Verbrechen der Faschisten wach zu halten. Antifaschismus 2018 bedeutet sich Nazis überall da in den Weg zu stellen, wo sie versuchen, ihren Hass und ihre Hetze auf die Straßen zu tragen. Sind wir solidarisch mit alle denjenigen, die sich rechten Anfeindungen und Übergriffen nicht entziehen können.“

Mit Blick auf das kommende Jahr, auf die bevorstehenden Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen in Sachsen formulierte der stellvertretende Landesvorsitzende der LINKEN. Sachsen das klare Ziel: Eine erneute Machtergreifung der Faschisten ist gerade auch im Sinne unserer europäischen Nachbarn um jeden Preis zu verhindern. Aber auch für die Europawahlen muss es das länderübergreifende Interesse aller Humanisten, Demokraten, Antifaschisten geben, ein weiteres Erstarken jener Kräfte zu verhindern, die die Idee eines friedlichen, demokratischen Europas ablehnen. Noch ist Zeit und es braucht jetzt Antifaschistinnen und Antifaschisten, die ihren Beitrag leisten. Damit wir 2019 nicht hier stehen und einen Wahlsieg der AfD, also der Faschisten, beklagen müssen.

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