Sächsischer Linkspolitiker dankte dem tschechischen Roten Kreuz in Liberec für die Fluchthilfe im Jahr 1938

Lutz Richter (2v.r.)

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Sächsischen Landtag Lutz Richter nahm gemeinsam mit dem Zittauer Kreis- und Stadtrat Jens Hentschel-Thöricht und Christa Junge (DIE LINKE. Zittau) am 1. Oktober 2018 an der Einweihung einer Gedenktafel am Liberecer Bahnhof teil.

Gemeinsam mit tschechischen Partnern dankten die LINKEN dem tschechischen Roten Kreuz für die Unterstützung der Flucht von Tschechen, Juden und deutschen Antifaschisten vor dem Terror der Henlein Anhänger im Jahr 1938. Drehscheibe für die erfolgreiche Flucht war der Liberecer Bahnhof.

„Heute ist es wichtiger denn je, dass es steinerne, metallene, hölzerne Zeugen der Vergangenheit gibt, wie diese Tafel. Sie erinnert uns daran, was einmal gewesen ist. Sie erinnert uns daran, was Menschen anderen Menschen antun können … Sie erinnert uns daran, dass es auch immer Menschen gegeben hat, die bereit waren ihren Mitmenschen zu helfen, sie zu retten.
Diese Tafel ist ein ganz konkretes Projekt. Es ist ein Symbol und ein Beweis des Humanismus. 1000 Beweise von Humanismus verändern ein ganzes Land. Und 1 Millionen Beweise von Humanismus verändern die ganz Welt … sie hat es nötig.“, so Lutz Richter in seiner Ansprache.

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