Schulsozialarbeit muss sein – Kritik an Freistaat und Landkreis

Am 20. Juli 2017  sollen die Mitglieder des Verwaltungs- und Finanzausschusses über eine außerplanmäßige Ausgabe zur Anteilsfinanzierung der Schulsozialarbeit entscheiden.

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Jens Hentschel-Thöricht wirbt um Zustimmung für diesen Beschluss.
„In den letzten Jahren konnte bei Schülerinnen und Schülern eine Zunahme der psychischen Belastung festgestellt werden. Hinzu kommt das Problem von Mobbing an Schulen. Schulsozialarbeit leistet für die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler einen wichtigen präventiven Beitrag und muss deshalb flächendeckend an allen Schulen in Sachsen zu Verfügung stehen. Daher werbe ich um eine Zustimmung zu diesem Beschluss.
Dass jedoch die Kommunen 20 Prozent der Gesamtkosten selbst finanzieren müssen, kritisiere ich deutlich. Dies bedeutet für unsere Stadt immerhin ca. 30.000 Euro. Der Landkreis beteiligt sich an den Kosten nicht. Und dies obwohl laut Freistaat Schulsozialarbeit Aufgabe der öffentlichen Jugendhilfe ist. Und für diese ist der Landkreis zuständig gerade auch finanziell.
Anstatt der CDU geführte Freistaat also Geld hortet, sollte dieser die Landkreise und Kommunen entsprechend finanziell ausstatten.“

Die Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind gestattet.