Schultze / Hentschel-Thöricht: Landkreis Görlitz soll Bündnis „Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace)“ beitreten

Wenn es nach dem Willen der LINKEN im Görlitzer Kreistag geht, tritt der Landkreis dem Bündnis „Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace)“ bei. Dafür hat die Linksfraktion am Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima und Nagasaki einen entsprechenden Antrag eingereicht.

Der Vorsitzende der Linksfraktion Mirko Schultze:

Es wird kein Mensch bestreiten wollen, dass Kernwaffen in ihrem Vernichtungspotential einmalig und beispiellos sind. Kernwaffen sind mit dem humanitären Völkerrecht nicht vereinbar und es besteht dringender Handlungsbedarf diese, als letzte noch nicht verbotene Massenvernichtungswaffe, zu ächten. Dass unsere Bürgerinnen und Bürger mit der Bedrohung durch Atomwaffen leben müssen, ist nicht hinnehmbar. Welches Leid die Atomwaffen anrichten können, erlebte die Bevölkerung von Hiroshima und Nagasaki 1945. Noch heute sind dort die Folgen sichtbar. Auch unser Landkreis soll mit dem Beitritt zum Bündnis seinen Anteil leisten, dass Atomwaffen geächtet und abgeschafft werden.

Jens Hentschel-Thöricht, Geschäftsführer der Linksfraktion im Kreistag Görlitz ergänzt:

Konkret hat DIE LINKE im Kreistag Görlitz beantragt, dass der Landkreis Görlitz dem Bündnis „Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace)“ beitritt.
Zum jährlichen Flaggentag am 08. Juli soll eine Hissflagge des Netzwerkes im Hochformat vor dem Landratsamt Görlitz aufgezogen werden.

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