Stolperstein zu Ehren und Erinnerung an Prof. Carl Klieneberger verlegt

Stolperstein zu Ehren und Erinnerung an Prof. Carl Klieneberger
Stolperstein zu Ehren und Erinnerung an Prof. Carl Klieneberger

Am 12. September 2014 wurde im Gelände des Oberlausitzer Bergland Klinikums/Krankenhaus Zittau, im Bereich des Haupteingangs des Standortes Zittau, ein Stolperstein zu Ehren und Erinnerung an Prof. Carl Klieneberger durch den Künstler Günter Demnig verlegt. Klienebergers älteste Tochter, Carla Rosskothen, nahm an der Feierlichkeit neben Vertreter des Landkreises, des Klinikums und der Stadt teil. Für DIE LINKE nahm Dr. Rainer Harbarth und Jens Thöricht teil. Zuvor hatte sich Frau Roskothen in das goldene Buch der Stadt Zittau eingetragen. Im Anschluss wurde die neu gestaltete und erweiterte Dauerausstellung über Prof. Carl Klieneberger im Foyer des Haupteingangs eröffnet.

zur Person:
Prof. Carl Klieneberger zählt zu Zittaus herausragenden Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts. Ab 1912 leitete er das Zittauer Krankenhaus. Klieneberger setzte sich entscheidend für dessen Aus- und Umbau ein, galt als überregional angesehener Mediziner und publizierte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. 1933 wurde er, aufgrund seiner jüdischen Abstammung, seines Amtes enthoben und in der Folge weiter denunziert und in seinem Wirken stark eingeschränkt. Am 30.9.1938 – einen Tag bevor ihm die Approbation entzogen werden sollte, suchte Klieneberger den Weg in den Freitod.  (Quelle: www.hillerschevilla.de)

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