NPD

Rückblick 1.Mai 2012:
Unter dem Motto „Wir arbeiten – Brüssel kassiert“ hatte die sächsische NPD in Bautzen einen Aufmarsch geplant. Das Bündnis „Bautzen l(i)ebt bunt“, bestehend aus Gewerkschaften, Vereinen, Initiativen und Parteien, fand sich zusammen um entsprechende Gegenaktivitäten zu organisieren.

Nach sechshundertsiebenundachtzig (687!) Metern war Schluss mit dem geplanten Trauermarsch, welche die „IG Chemnitzer Stadtgeschichte“ anlässlich der Bombardierung der Stadt Chemnitz für den 05. März 2013 angemeldet hatte. Ziemlich genau 348 Vertreter der extremen Rechten, meist junge Männer wollten ihre geschichtsrevisionistische Sicht auf die Bombardierung auf die Straße tragen. Damit kann festgehalten werden, dass deutlich hinter den Vorjahreszahlen auf Naziseite zurückgeblieben wurde. Scheinbar zeigt die erfolgreiche Blockierung der Naziaufmärsche in Dresden und Cottbus nun auch in Chemnitz ihre Wirkung bei der Mobilisierung.

„Wenn am 13. Februar erneut bis zu 1.000 Geschichtsrevisionisten und Faschisten durch Dresden marschieren wollen, ist ziviler Ungehorsam der Nazigegner notwendig“, erklärt der antifaschistische Sprecher der LINKEN Sachsen Jens Thöricht. „DIE LINKE als Teil der Bündnisse unterstützt alle Aktionen, die sich gegen den Aufmarsch wenden und ruft dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen.“

Am 31. Dezember 2012 wurde zwischen 3 Uhr und 3:30 Uhr das Büro der LINKEN in Zittau angegriffen. „Zwei Schaufensterscheiben wurden mit Steinen eingeworfen. Polizei und Staatsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen. Ich danke der Feuerwehr Zittau für die Sicherung der Scheiben, damit sich kein Bürger an den Scherben verletzt.“, so Jens Thöricht, Geschäftsführer des Kreisverbandes der LINKEN.