Pogrom 91

Transparenz in Hoyerswerda? – Fehlanzeige!

Nun ist es beschlossen. In Hoyerswerda wird ein Denkmal, welches an das rassistische Pogrom von 1991 erinnern soll, errichtet. Eine Bürgerbeteiligung, welcher Entwurf für ein Denkmal realisiert werden soll, gab es nicht. Lediglich über den Standort dürfen die Menschen ein bisschen mitentscheiden. Aus den Reihen des Stadtrates ist jedoch zu hören, dass der Standort schon feststeht. Scheindemokratie.

Mit dem „Ja“ des Hoyerswerdaer Stadtrates zum Modell der „Offenen Tür“ von Martina Rohrmoser-Müller vergibt sich die Stadt die Chance einer ehrlichen Aufarbeitung. Das Modell soll für Gastfreundschaft stehen.

Auf seiner letzten Sitzung beschloss der Vorstand der LINKEN. Sachsen, die Forderung der Initiative „pogrom91“ nach Errichtung eines Denkmales vor Ort, welches an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda im September 1991 erinnert, zu unterstützen.