Proteste

„Wenn am 13. Februar erneut bis zu 1.000 Geschichtsrevisionisten und Faschisten durch Dresden marschieren wollen, ist ziviler Ungehorsam der Nazigegner notwendig“, erklärt der antifaschistische Sprecher der LINKEN Sachsen Jens Thöricht. „DIE LINKE als Teil der Bündnisse unterstützt alle Aktionen, die sich gegen den Aufmarsch wenden und ruft dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen.“

Zu der im Moment stattfindenden antifaschistischen Demonstration in Dresden, die sich gegen die Verurteilung eines jungen Mannes durch das in Verruf geratene Dresdner Amtsgericht richtet, erklärt Jens Thöricht, antifaschistischer Sprecher der LINKEN. Sachsen:

„Es ist ein Skandal, dass das bundesweit durch Fehlurteile und Entscheidungen in Verruf geratene Dresdner Amtsgericht, bei nicht eindeutigem Videobeweis und ohne verlässliche Zeugenaussagen, einen jungen Menschen derart hart verurteilt.

Unter diesem Titel hat das Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“ einen Aufruf verfasst, der wie der Titel es schon erahnen lässt, das Vorhaben am 13. Februar in Dresden deutlich benennt. Wenn Vertreter der Ideologie der Ungleichwertigkeit, alte und neue Nazis, Geschichtsrevisionisten und Revanchisten in Dresden ihren sogenannten „Trauermarsch“ abhalten wollen, wird dieser Marsch wie in den letzten Jahren durch viele Menschen blockiert werden.