Vielfältige Proteste

DIE LINKE. Sachsen unterstützt vielfältige Proteste gegen Naziaufmarsch am 5.März in Chemnitz

Am 5. März wollen erneut mehrere hundert Nazis vom Bahnhof aus durch Chemnitz marschieren. Anlass ist nicht die Reichstagswahl von 1933 mit in Chemnitz mehr als 40 Prozent für die NSDAP, sondern die Bombardierung der Stadt im Frühjahr 1945 durch alliierte Luftstreitkräfte. Sie planen deshalb einen Trauermarsch, leugnen deutsche Kriegsschuld und relativieren die Geschichte.

Das werden wir nicht zulassen. Wie in Dresden geht es der LINKEN dabei auch um die Auseinandersetzung mit dem inhaltlichen Hintergrund des Aufmarsches – auch in Chemnitz nehmen die Nazis die Bombardierung der Stadt durch die Alliierten zum Anlass um Geschichte zu verdrehen. Diesem Versuch den Nationalsozialismus zu relativeren erteilen wir genau wie einer in der offiziellen Erinnerungspolitik verbreiteten Schlussstrichmentalität in Bezug auf den Nationalsozialismus eine klare Absage.

„Dass in Chemnitz antifaschistischer Protest, nicht nur gegen die Naziaufmarsch, notwendig ist, zeigt die Eröffnung eines Schulungszentrums der extremen Rechten im November des letzten Jahres. Daher sind alle demokratischen Kräfte aufgerufen, ähnlich wie in Dresden, den Nazis entgegenzutreten und deutlichen Protest zu üben.“, so das Mitglied des der LINKEN. Sachsen Jens Thöricht.

Diese Pressemitteilung erschien in der Zeitung „Sachsens LINKE“, Ausgabe März 2012.

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